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SPUTNIK - Der Kinofilm inkl. Apfeltraum

Ankündigungsplakat für den Kinofilm Sputnik.

Der Mauerfall aus Kinderperspektive.

Markus Dietrich ist mit seinem Spielfilmdebüt Sputnik ein spannendes Kinderfilmabenteuer mit Science-Fiction-Anspielungen gelungen, das zugleich ein komplexes Stimmungsbild der Endphase der DDR entwirft. Mit seiner jungen Heldin als Ich-Erzählerin schildert der Film die Wendezeit aus der Distanz der ländlichen Peripherie und mit den Augen eines Kindes, das hinter die Fassaden der Erwachsenenwelt blickt. Dabei vermittelt Sputnik anschaulich, warum sich DDR-Bürger/innen für oder auch gegen eine Ausreise in den Westen entschieden haben und welche existenzielle Tragweite ein solcher Entschluss hatte.
Die Freiheitssehnsucht, die in dem Ostrock-Song "Apfeltraum" von Renft zum Ausdruck kommt, findet im Happy End des Films ihre Erfüllung.  

Quelle: Jörn Hetebrügge für Kinofenster.de

Herbst 1989: Niemand ahnt, dass die letzten Tage eines kleinen Landes längst gezählt sind. Vor allem im beschaulichen Malkow im Herzen der DDR geht alles seinen sozialistischen Gang. Zumindest scheinbar.

 Im Verborgenen arbeitet die zehnjährige Rike mit ihren Freunden Fabian und Jonathan an einer spektakulären Erfindung, die die Welt verändern, vor allem aber Onkel Mike aus West-Berlin zurück in den Osten beamen soll. Inspiriert durch ihre Lieblingsserie Raumschiff Interspace bauen sie einen Teleporter. Was die Drei nicht ahnen: Rikes Eltern (Yvonne Catterfeld und Maxim Mehmet) überlegen selbst, „rüberzumachen“. Und der linientreue Volkspolizist Mauder (Devid Striesow) ist den erfinderischen Quertreibern auch schon auf der Spur.

 Die Lage spitzt sich dramatisch zu, als das Experiment am 9. November 1989 einen ungeahnten Verlauf nimmt: Nicht Mike landet in Malkow, sondern die gesamte Dorfbevölkerung auf der Berliner Mauer. Haben die Kinder ganz aus Versehen den Lauf der Geschichte verändert?

Quelle: MFA Filmdistribution

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Veröffentlichung 24.Oktober 2013
Besetzung: Devid Striesow, Yvonne Catterfeld, Jacob Matschenz, Maxim Mehmet, Andreas Schmidt, Ursula Werner, Marie Gruber, Finn Fiebig, Flora Li Thiemann
Regie und Drehbuch: Markus Dietrich
Produzenten: Ostlicht Filmproduktion (DE) and Hamster Film (DE)

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